Kriminalität
Ausgesperrt und Feuerwehr statt Schlüsseldienst gerufen

Iserlohn (dpa/lnw) - Er sperrte sich aus und wollte offenbar den Schlüsseldienst sparen: Weil ein Iserlohner mit falschen Angaben die Feuerwehr gerufen hat, muss er sich nun in einem Strafverfahren verantworten. Die Polizei wirft dem 22-Jährigen Missbrauch von Notrufen vor, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Der Ausgesperrte habe am Donnerstagnachmittag die Einsatzkräfte verständigt und angegeben, sein Herd sei noch eingeschaltet. Vor Ort habe sich herausgestellt, dass der Herd aus gewesen sei und keine Gefahr bestanden habe. Dem Mann droht nach Polizeiangaben eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. «Rettungskräfte, die durch solche Anrufe blockiert sind, fehlen möglicherweise dort, wo es gerade wirklich um Sekunden geht», mahnten die Beamten.

Freitag, 10.01.2020, 10:02 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 10:12 Uhr
Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Daniel Bockwoldt
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