Notfälle
Mädchen aus Menden bleibt verschwunden

Menden (dpa/lnw) - Das seit Tagen intensiv gesuchte zehnjährige Mädchen aus Menden im Sauerland bleibt verschwunden. «Im Moment haben wir keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mädchens», sagte ein Sprecher der Polizeibehörde des Märkischen Kreises am Mittwochmorgen. Sollte es neue Hinweise geben, werde die Suche nach dem scheuen autistischen Kind wieder intensiviert. Beamte im Streifendienst würden immer wieder den Spielplatz und das Wohnumfeld des Kindes abfahren. «Wir hoffen und bangen immer noch mit den Angehörigen, dass das Ganze gut ausgeht», erklärte der Polizeisprecher. Man stehe mit den Eltern im engen Kontakt, sie würden vom Opferschutz betreut.

Mittwoch, 05.02.2020, 08:48 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 09:02 Uhr
Ein Feuerwehrmann steht an einem Brückengeländer, und guckt auf den Fluss Hönne. Foto: Fabian Strauch

Das Kind war Samstag in einem unbeobachteten Moment aus der Wohnung in Menden gelaufen - wohl barfuß und in einem rosafarbenen Pyjama. Es wurde befürchtet, dass die Zehnjährige in die Hönne gefallen sein könnte, die unmittelbar an dem Haus der Familie entlang fließt. Am Wochenende und am Montag war mit einem Großaufgebot gesucht worden - auch per Hubschrauber und Flugdrohne über dem Fluss bis in Richtung Schwerte und Ruhr-Mündung. Auch am Dienstag stiegen sogenannte Strömungsretter der Feuerwehr mehrere Male in die Hönne, nachdem Passanten etwas in dem Fluss entdeckt hatten. Die geborgenen Gegenstände hatten laut Polizei aber keinen Bezug zu dem Mädchen.

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