Kriminalität
Über 1000 Polizisten: Kontrolle an Grenze zu Nachbarländern

Aachen (dpa/lnw) - Mehr als 1000 Polizisten haben am Donnerstag an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden Fahrzeuge und Personen kontrolliert. Der gemeinsame Aktionstag von Bundes- und Landespolizei solle den Druck auf Kriminelle erhöhen, die aus den Nachbarländern nach Nordrhein-Westfalen kommen wollten, um dort Straftaten zu begehen, teilte das Innenministerium mit. Dabei gehe es unter anderem um Schleuser, Wohnungseinbrecher und Schmuggler. Eine Bilanz der Aktion lag am Abend noch nicht vor, hieß es auf Anfrage.

Donnerstag, 06.02.2020, 19:25 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 19:32 Uhr
Ein Polizeibeamter hält während einer Verkehrskontrolle eine Kelle in der Hand. Foto: Joern Pollex

«Grenzen sind kein Einfallstor für Kriminelle», sagte Innenminister Herbert Reul (CDU), der bei Kontrollen an der Autobahn 44 am Rastplatz Lichtenbusch-Süd dabei war.

An der landesweiten Aktion, die im Rahmen regelmäßiger Fahndungs- und Kontrolltage stattfand, waren den Angaben zufolge erstmals alle Polizeibehörden mit Grenzbezug beteiligt. «Kriminalität macht nicht an Zuständigkeitsgrenzen halt», sagte der Präsident der für NRW zuständigen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Andreas Jung. «Gemeinsame Einsätze wie der heutige ermöglichen 360-Grad-Kontrollen.»

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