Wetter
Sturm nimmt zu: Kaltfront erreicht NRW gegen 21.00 Uhr

Essen (dpa/lnw) - Der Sturm nimmt in Nordrhein-Westfalen am Sonntagabend weiter an Stärke zu. Ab etwa 21.00 Uhr werde eine Kaltfront das Bundesland am Niederrhein und im Münsterland erreichen, sagte Meteorologe Daniel Töns vom Deutschen Wetterdienst am Sonntagabend in Essen. Verbreitet werde es Gewitter geben. «Dabei erwarten wir die stärksten Windgeschwindigkeiten.» Bis ins Flachland seien Orkanböen der Stärke 12 möglich. Die Windrichtung drehe leicht von Südwest auf West. Gegen 2.00 Uhr ziehe die Kaltfront dann wieder aus NRW raus. Punktuell könne es auch stark regnen mit mehr als 15 Litern Niederschlag pro Quadratmeter.

Sonntag, 09.02.2020, 20:28 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 20:42 Uhr

Anschließend lässt der Wind der Prognose zufolge kurzzeitig nach. Sturmböen gebe es aber weiterhin. «In den Morgenstunden und am Vormittag kommen wieder Gewitter rein.» Am Vormittag seien punktuell auch wieder orkanartige Böen (Stärke 11) möglich. Die Experten gehen bis Dienstagabend von einer «Sturmlage» aus, bei der verbreitet mit Sturmböen zu rechnen ist.

Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden bis zum frühen Sonntagabend in Aachen (112 Stundenkilometer, gegen 18.30 Uhr) und auf dem Kahlen Asten (103 Stundenkilometer, gegen 19.40 Uhr) gemessen.

Nachrichten-Ticker