Prozesse
Prozess um E-Scooter-Wurf auf die A 40 beginnt

Ein E-Scooter wird in Bochum auf die A 40 geworfen. Es kommt zu einem Unfall. Jetzt stehen zwei junge Männer vor Gericht. Die Anklage lautet auf Mordversuch.

Donnerstag, 05.03.2020, 01:11 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 05:02 Uhr
Ein E-Scooter steht am Rand der Autobahn 40. Foto: ---

Bochum (dpa/lnw) - Nach dem Wurf eines E-Scooters auf die A 40 bei Bochum müssen sich ab heute (9 Uhr) zwei junge Männer wegen Mordversuchs vor Gericht verantworten. Den 18 und 22 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, den Elektroroller am 23. September 2019 über eine rund zwei Meter hohe Sicherheitswand an einer Tunneleinfahrt auf die Autobahn geworfen zu haben. Vier Fahrzeuge waren dadurch in einen Unfall verwickelt worden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass beide Angeklagte betrunken waren. Trotzdem sollen sie erkannt haben, dass die Aktion für die Autofahrer auf der A 40 tödlich hätte enden können. 

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