Fußball
Corona-Krise: BVB-Chef Watzke lobt Geschlossenheit der Clubs

Dortmund (dpa) - Nach Einschätzung von Hans-Joachim Watzke rückt der deutsche Profi-Fußball in der Corona-Krise näher zusammen. Der Geschäftsführer des Bundesligisten Borussia Dortmund lobte die konstruktive Atmosphäre während der DFL-Vollversammlung am Dienstag, bei der die 36 Clubs der 1. und 2. Bundesliga die Spielpause bis zum 30. April verlängert hatten. «Die Versammlung war sehr geschlossen», sagte er der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch).

Mittwoch, 01.04.2020, 11:39 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 11:52 Uhr
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Foto: Henning Kaiser

Ähnlich zufrieden äußerte sich Schalkes Marketingvorstand Alexander Jobst: «Wir haben bei aller Rivalität der Clubs die Gewissheit, in dieser Krise an einem Strang zu ziehen. Dieses Signal der Geschlossenheit und vollem Vertrauen in die Geschäftsführung um Christian Seifert ist mit Blick auf politische Überlegungen und Entscheidungen in den kommenden Wochen sehr wichtig. Alleingänge einzelner Clubs bringen in dieser Situation gar nichts.»

Neben Watzke und Jobst war auch Martin Hornberger voll des Lobes. «Die DFL hat herausragende Arbeit geleistet. Es gab wenig Diskussionen. Und fast alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst», urteilte der Geschäftsführer des SC Paderborn in der «Neuen Westfälischen» (Mittwoch).

Watzke hofft auf eine baldige Rückkehr in den Spielbetrieb: «Wir können natürlich nicht unsere eigenen Regeln machen, das ist klar. Wir richten uns nach den Beschlüssen der Politik. Ich bin sicher, dass sich - wenn es einmal so weit ist - viele Menschen über die Rückkehr der Bundesliga freuen werden.»

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