Corona-Auflagen
Laschet: Nach Ostern behutsam in Normalität zurück

Düsseldorf (dpa/lnw) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, das öffentliche Leben nach Ostern behutsam in eine «verantwortbare Normalität» zurückzuführen. 

Donnerstag, 09.04.2020, 13:05 Uhr aktualisiert: 09.04.2020, 18:15 Uhr
Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gibt ein Statement. Foto: Federico Gambarini

«Es wird nichts mehr sein wie vorher», sagte Laschet am Donnerstag in einer Unterrichtung des Landtags zu ersten Zwischenergebnissen der Heinsberg-Studie zur Verbreitung des Coronavirus. «Aber es wird so viel wie möglich von unseren Freiheiten wieder entstehen - in neuer Rücksichtnahme, neuer Verantwortung und in Distanz.»

Die Rückkehr in die Normalität werde er kommende Woche nach Ostern auch mit den Ministerpräsidenten der Länder und mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erörtern, sagte Laschet. Die Lockerung der Corona-Auflagen werde «behutsam» und «nicht mit einem Schlag» gehen. «Aber dass wir nach Ostern diesen Versuch wagen sollten, davon bin ich überzeugt.»

Das droht bei Verstößen gegen die Corona-Verordnungen

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  • Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden 200 Euro von jedem Beteiligten fällig.

    Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden 200 Euro von jedem Beteiligten fällig.

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  • Der Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss kostet 200 Euro.

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  • Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern und Altenheimen kosten 200 Euro.

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  • Wer die Hygiene-Vorkehrungen bei einer Beerdigung nicht einhält oder den Mindestabstand von 1,5 Meter bricht, zahlt 200 Euro.

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  • Verbotenes Picknicken oder Grillen kostet 250 Euro pro Teilnehmer.

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  • Wer trotz Verbots Sportveranstaltungen organisiert, zahlt 1000 Euro.

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  • Wer ein Restaurant weiterhin betreibt, muss 4000 Euro zahlen.

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  • Für das Betreiben einer Bar, Diskothek oder eines Fitnessstudios werden 5000 Euro fällig.

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  • Öffentliche Ansammlungen von mehr als zehn Menschen werden als Straftat angesehen und mit Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet.

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  • Für die Teilnahme an einer nicht gestatteten Veranstaltung werden 400 Euro verhängt.

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Die am Donnerstag von dem Bonner Virologen Hendrik Streeck vorgelegten Zwischenergebnisse der Heinsberg-Studie zur Verbreitung des Corona-Virus können nach Worten Laschets die Bund-Länder-Gespräche unterstützen. Streeck hält eine beginnende Lockerung der strengen Auflagen im Zuge der Coronavirus-Pandemie für möglich.

 

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