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LKA: Soforthilfe-Betrüger suchen Opfer jetzt per Telefon

Düsseldorf (dpa/lnw) - Neue Betrugsmasche mit dem NRW-Soforthilfe-Programm in der Corona-Krise: Laut Landeskriminalamt NRW gab es in den vergangenen Tagen mehrere Fälle, in denen Unbekannte sich am Telefon als Mitarbeiter einer «Förderbank NRW» ausgaben - offenbar um an die Daten von Selbständigen heranzukommen.

Montag, 11.05.2020, 15:28 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 15:42 Uhr
Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler

Wie ein Sprecher des LKA erläuterte, sollte man bei Anrufen durch angebliche Bankmitarbeiter skeptisch sein - insbesondere wenn vertrauliche Daten abgefragt werden. Das LKA rate dazu, keine vertraulichen Informationen am Telefon preiszugeben und im Zweifelsfall die angebliche Bank selbst telefonisch zu kontaktieren.

Für die Ermittler ist es bereits die dritte bekannt gewordene Trickbetrugsmasche: Im April waren die Auszahlungen der Soforthilfe zunächst gestoppt worden, nachdem über Fake-Seiten die Daten von Selbständigen und Unternehmern abgefischt wurden. Anfang Mai warnte die Landesregierung dann vor E-Mails, in denen unter anderem behauptet wurde, man müsse Teile der Soforthilfe zurück zahlen. Die Betrüger wollten diese Gelder nach Ansicht des Wirtschaftsministeriums auf eigene Konten lenken.

Wieviele Menschen bislang von mutmaßlichen Betrügern angerufen wurden und ob diese dabei erfolgreich waren, ist noch unklar.

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