Notfälle
70-Jähriger an Bushaltestelle verbrannt: Obduktion

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Fall des Mannes, der an einer Bushaltestelle in Düsseldorf plötzlich in Flammen stand, hat die Obduktion die Ermittler kaum weitergebracht. Der 70-Jährige sei an seinen schweren Brandverletzungen gestorben, sagte Staatsanwalt Martin Stücker am Donnerstag. Die Untersuchung seiner Kleidung nach Spuren von Brandbeschleuniger dauere weiter an, ergänzte ein Polizeisprecher.

Donnerstag, 04.06.2020, 12:46 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 12:52 Uhr
Ein Rettungswagen steht vor einer Bushaltestelle. Foto: David Young

Zwei Augenzeugen hatten am Dienstagabend den Notruf gewählt. Passanten gelang es dann, die Flammen zu löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Ein Hubschrauber brachte den lebensgefährlich Verletzten in ein Krankenhaus, wo er Stunden später starb.

Weiterhin kann weder ein Verbrechen, noch ein Unfall, noch ein Suizid ausgeschlossen werden. Die Augenzeugen waren erst auf den Mann aufmerksam geworden, als dieser bereits brannte. Er trug ein Feuerzeug bei sich. Ein Abschiedsbrief wurde nicht entdeckt.

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