Wetter
NRW im Juni von der Sonne verwöhnt: Zu warm und zu trocken

Essen (dpa/lnw) - Windig, unbeständig und warm: Beim Einstieg in den Sommer zeigte sich der Juni deutschlandweit von seiner launenhaften Seite mit Schafskälte, Hitzeschüben und Regengüssen, wie der Deutsche Wetterdienst am Montag mitteilte.

Montag, 29.06.2020, 14:01 Uhr aktualisiert: 02.07.2020, 07:44 Uhr
In Nordrhein-Westfalen wurden die Menschen von der Sonne verwöhnt, aber es hätte durchaus mehr regnen dürfen. Foto: Martin Gerten

In Nordrhein-Westfalen wurden die Menschen von der Sonne verwöhnt, aber es hätte durchaus mehr regnen dürfen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 17,3 Grad lag der Juni den Angaben nach 1,9 Grad über dem vieljährigen Mittel. Die Sonnenscheindauer von gut 205 Stunden lag deutlich über dem langjährigen Mittel von 184 Stunden.

Dabei hätte die Natur mehr Regen brauchen können: Im Schnitt waren es 75 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Das ist deutlich weniger als der vieljährige Mittelwert von 84 Liter. Regional regnete es aber sehr unterschiedlich: Während es am 13. Juni in Ostwestfalen durch Starkregen zu Unfällen kam, war es am Niederrhein viel zu trocken.

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