Kriminalität
Nach Betrug mit Schutzmasken: Teure Sportwagen gekauft

Bergneustadt (dpa/lnw) - Durch einen Betrug mit Schutzmasken haben sich zwei Frauen und zwei Männer aus Bergneustadt hochwertige Sportwagen, Computer und Handys finanziert. Dabei nutzten die Beschuldigten die Not von Krankenhäusern in der Anfangszeit der Corona-Pandemie aus, wie die Polizei des Oberbergischen Kreises am Freitag mitteilte. Kliniken aus Siegen und Essen hatten demnach im März 250 000 Schutzmasken bei der Firma eines der vier Beschuldigten bestellt. Die versprochene kurzfristige Lieferung blieb aber aus. Auch gab es keine Reaktion auf die Rückerstattung der Kaufsumme.

Freitag, 10.07.2020, 14:41 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 14:52 Uhr
Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder

Ende Juni durchsuchten Beamte die Wohnungen der Frauen und Männer im Alter zwischen 24 und 51 Jahren. Dabei fand die Polizei die Rechnungen der Krankenhäuser, aber keine Hinweise auf Handel mit Schutzmasken. Sichergestellt wurden ein hoher Bargeldbetrag, Computer, Mobiltelefone, ein E-Bike und zwei Sportwagen, die nach der Tat gekauft worden waren.

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