Kriminalität
Fall Solingen: Keine Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdung

Solingen (dpa) - Im Fall Solingen hat es vor der Tat nach Ermittlerangaben keine Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung gegeben. «Wir haben keinerlei Anhaltspunkte für irgendeine Auffälligkeit in der Familie», sagte Heribert Kaune-Gebhardt von der Staatsanwaltschaft Wuppertal am Freitag.

Freitag, 04.09.2020, 17:27 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 17:42 Uhr
Ein Kinderrad und ein Schuhregal stehen vor der Wohnung, in der fünf Kinder umgebracht wurden. Foto: Marcel Kusch

Zuvor hatte die Stadt mitgeteilt, dass die Familie der fünf getöteten Kinder dem städtischen Jugendamt vor der Tat bereits bekannt war. «Der Familie wurden von der Stadt Solingen erforderliche Unterstützungen gewährt. Das Jugendamt hat zusätzlich mögliche Hilfsangebote unterbreitet», erklärte die Stadt. «Erkenntnisse zu Auffälligkeiten oder einer potentiellen Gefährdung der Kinder gab es zu keinem Zeitpunkt.»

Nachrichten-Ticker