Mode
Modemacher Bugatti will rund 100 Stellen in Herford abbauen

Herford (dpa/lnw) - Die coronabedingte Absatzflaute in der Modebranche trifft auch den ostwestfälischen Hersteller Bugatti. Am Hauptsitz in Herford sollen knapp 100 der 349 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, wie das Familienunternehmen am Mittwoch mitteilte. Betroffen seien alle Bereiche und Hierarchieebenen. Mit dem Betriebsrat solle ein Konzept entwickelt werden, «damit der Stellenabbau möglichst sozialverträglich ausfällt», sagte Wolfgang Brinkmann, geschäftsführender Gesellschafter der Bugatti Holding Brinkmann.

Mittwoch, 09.09.2020, 16:48 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 17:02 Uhr
"bugatti factory outlet" steht am in Herford (Nordrhein-Westfalen) auf einem Schild. Foto: Friso Gentsch

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Bugatti den Angaben zufolge einen Umsatzrückgang von 25 bis 30 Prozent. Da der Handel mit erheblichen Warenüberhängen zu kämpfen hat, rechne Bugatti auch für das Jahr 2021 mit Einbußen. Im Jahr 2019 hatte die Gruppe einen Umsatz von 212 Millionen Euro erzielt und insgesamt 961 Mitarbeiter beschäftigt. Zur Bugatti Holding gehören unter anderem die Modemarken Bugatti, Eduard Dressler und Atelier Torino.

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