Notfälle
Evakuierung: Vermeintlicher Blindgänger waren Metallteile

Duisburg (dpa/lnw) - Am Ende waren es nur Metallreste: Wegen drei vermeintlicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, sind in Duisburg ein Krankenhaus und ein Altenheim evakuiert worden. Der Verdacht auf die Weltkriegsbomben unter einem Sportplatz habe sich nicht bestätigt, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Donnerstag, 08.10.2020, 15:28 Uhr aktualisiert: 08.10.2020, 15:43 Uhr
Ein entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen

Aufmerksam auf die verdächtigen Gegenstände im Untergrund waren die Behörden durch Luftbilder geworden, die routinemäßig vor Bauarbeiten gemacht werden. Der Sportplatz soll saniert werden. Tatsächlich habe es sich letztlich nur um Metallteile und Reste eines ehemaligen Sprengkörpers gehandelt, so die Stadt.

Bereits am Mittwochabend waren Patienten des Krankenhauses in andere Kliniken verlegt worden. Am Donnerstag sollten die Intensivpatienten folgen. Auch ein Altenheim wurde geräumt. Die Menschen aus dem Krankenhaus und dem Altenheim kehrten nach der Entwarnung wieder zurück.

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