Schulen
22 Mal Amok-Alarm an Schulen: In keinem Fall konkrete Gefahr

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im vergangenen Jahr ist die Polizei 22 Mal an Schulen wegen Amok-Androhungen oder entsprechenden Alarmen im Einsatz gewesen. Fünf mal waren technische Fehler schuld. In keinem Fall gab es eine konkrete Gefährdung, wie aus der Antwort des Schulministeriums auf eine Anfrage der SPD im Landtag hervorgeht.

Freitag, 09.10.2020, 16:49 Uhr aktualisiert: 09.10.2020, 17:02 Uhr
Zwei Polizisten stehen beieinander. Foto: Friso Gentsch

Demnach gab es 2020 bis zum Mai 14 Amok-Einsätze. Viermal handelte es sich um einen technischen Fehlalarm. Auch im laufenden Jahr waren Schüler und Lehrer laut Ministerium nie wirklich gefährdet. Wie viele Taten aufgeklärt wurden und ob und welche Konsequenzen dies für die Täter hatte, geht aus dem Bericht nicht hervor.

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