Gesundheit
Krankenkasse: Weniger Masern-Erkrankungen in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr bislang deutlich weniger Menschen an Masern erkrankt. Gab es bis Anfang Oktober 2019 noch 135 gemeldete Infektionen, so seien dieses Jahr in dem Zeitraum nur 19 Fälle bekannt geworden, teilte die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Dienstag in Düsseldorf mit. Vergleichbar niedrige Zahlen habe es zuletzt 2012 gegeben, als in NRW im gesamten Jahr 18 Masern-Fälle registriert wurden, berichtete die Krankenkasse über eine Statistik des Robert Koch-Instituts. Seit dem 1. März gilt bundesweit eine Impfpflicht für Schüler und Schulpersonal.

Dienstag, 03.11.2020, 12:34 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 12:42 Uhr

Die gesunkenen Fallzahlen erklärte die Kasse mit diesem Masernschutzgesetz sowie den Corona-Kontaktbeschränkungen und -Abstandsregeln. Allerdings waren die Zahlen auch schon 2019 rückläufig. Es gab 2019 keine größeren Ausbrüche in NRW. Masern sind sehr ansteckend und oft von Komplikationen und Folgeerkrankungen begleitet.

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