Maschinenbau
Aufträge im September: Maschinenbau erholt sich von Corona

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Maschinenbau in Nordrhein-Westfalen erholt sich allmählich von den Folgen der Corona-Krise. Im September lag der Auftragseingang der Branche um 8 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Kompetenznetzwerk Maschinenbau ProduktionNRW am Mittwoch mitteilte. Die Bestellungen aus dem Inland legten um 18 Prozent zu, die Bestellungen aus dem Ausland um 3 Prozent.

Mittwoch, 04.11.2020, 11:03 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 11:12 Uhr

«Wir führen das gute Monatsergebnis auf das Abklingen der Coronapandemie und das damit einhergehende positivere Wirtschaftsklima gegen Ende des Sommers zurück», sagte ProduktionNRW-Manager Hans-Jürgen Alt. Zum Vergleich: Im August hatte der Ordereingang noch um 26 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. In den ersten drei Quartalen betrug das Minus 16 Prozent.

Die NRW-Maschinenbauer schlugen sich damit im September deutlich besser als die Branche insgesamt. Bundesweit lag der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau noch um 10 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Alt zeigte sich denn auch bei der Prognose für die kommenden Monate zurückhaltend: «Vor dem Hintergrund der jetzt stark steigenden Infektionszahlen und der zweiten Infektionswelle bleibt abzuwarten, was die kommenden Monate bringen und ob die positive Entwicklung anhalten wird.»

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