Wohnungspolitik
Bauministerin stellt Wohnungsmarktprognose für NRW vor

Düsseldorf (dpa/lnw) - Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) stellt heute eine Wohnungsmarktprognose für Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2040 vor. Zu den entscheidenden Fragen zählen: Wie viel bezahlbarer Wohnraum und wie viele seniorengerechte Angebote fehlen für die wachsende Gruppe älterer Menschen?

Donnerstag, 05.11.2020, 01:01 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 02:00 Uhr
Blick auf die Fassade eines Wohnhauses. Foto: Britta Pedersen

Im vergangenen Jahr zeigte der Neubau-Trend in Nordrhein-Westfalen nach oben: Nach Angaben des Statistischen Landesamts hatten die Ämter hier mit über 57 000 Baueinheiten 3,3 Prozent mehr genehmigt als ein Jahr zuvor. Bei Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden gab es sogar einen Anstieg von 12,5 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von 757 Wohnungen.

Dennoch beklagen vor allem Alleinerziehende, Studierende, Geringverdiener und Flüchtlinge seit Jahren einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Das gilt vor allem für die teuren Großstädte an der Rheinschiene und mittlerweile auch für ihren sogenannten «Speckgürtel» im direkten Umland.

Die Pressekonferenz war vor zwei Wochen kurzfristig abgesagt worden wegen einer Covid-19-Erkrankung im Umfeld der Ministerin.

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