Regierung
Nach Kontakt zu Infiziertem: Minister geht ins Homeoffice

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nachdem er kurzen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte, arbeitet NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) in den kommenden Tagen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von zu Hause aus. Ein Sprecher sagte auf Anfrage, dass dies nur eine «freiwillige Vorsichtsmaßnahme» sei. Wüst befinde sich nicht in Quarantäne. Auch weitere Mitarbeiter des Ministeriums sind laut dem Sprecher vorsorglich ins Homeoffice gewechselt.

Freitag, 06.11.2020, 15:36 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 15:44 Uhr
Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Rolf Vennenbernd

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) hatte sich vor gut zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie Kontakt mit einer infizierten Person hatte. Ein Schnelltest verlief bei Scharrenbach negativ. Wenige Tage später zog sich NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) ins Homeoffice zurück, nachdem es in seinem dienstlichen Umfeld einen Corona-Fall gab. Auch Biesenbach wurde später negativ getestet.

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