Fußball
Schalke-Sportchef Schneider über Mainzer Elfmeter verärgert

Mainz (dpa) - Der Schalker Sportvorstand Jochen Schneider hat mit großer Verärgerung auf die beiden Elfmeter-Entscheidungen im Bundesliga-Krisenduell beim FSV Mainz 05 reagiert. «Ich fühle mich schlecht behandelt. Es reicht irgendwann einmal», sagte Schneider dem TV-Sender Sky am Samstag nach dem 2:2 beim Tabellenletzten.

Samstag, 07.11.2020, 18:31 Uhr aktualisiert: 07.11.2020, 18:42 Uhr
Der Mainzer Jean-Philippe Mateta (2.v.r) schießt den Treffer zum 2:1 durch Elfmeter. Foto: Torsten Silz

Dass vor allem der zweite Mainzer Strafstoß nach einem vermeintlichen Foul von Ozan Kabak an Jean-Philippe Mateta vom Video-Schiedsrichter nicht zurückgenommen wurde, konnte Schneider nicht verstehen. «Ich weiß nicht, was da in Köln los ist. Das wird kurz gecheckt und ist Elfmeter. Ich erwarte mehr Aufmerksamkeit in Köln.» Ähnlich sah es Schalkes Trainer Manuel Baum: «Den zweiten Elfmeter darfst du nicht geben. Das geht nicht.»

Der erste Mainzer Elfmeter sei laut Schneider eine 50:50-Entscheidung gewesen. Referee Patrick Ittrich hatte erst nach Studium der Bilder auf den Elfmeterpunkt gezeigt. Der Schalker Matija Nastasic hatte Jonathan Burkardt ein wenig ungestüm umgerannt.

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