Kriminalität
Spaziergänger in Krefeld vor den Augen der Ehefrau erstochen

Unheimliches Verbrechen in Krefeld: Ein Spaziergänger wird in einer Kleingartenanlage niedergeschlagen. Der Täter verschwindet, kommt aber mit einem Messer zurück.

Dienstag, 10.11.2020, 16:52 Uhr aktualisiert: 10.11.2020, 17:02 Uhr
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Krefeld (dpa/lnw) - In einer Kleingartenanlage in Krefeld ist ein Spaziergänger angegriffen und vor den Augen seiner Ehefrau erstochen worden. Als Verdächtiger sei ein 26-Jähriger festgenommen worden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag. Das 54-jährige Opfer war nach der Tat am Montag in ein Krankenhaus gebracht worden, erlag dort aber seinen Verletzungen.

Der 54-Jährige sei mit seiner Frau spazieren gegangen, als er auf dem Heimweg plötzlich angegriffen und niedergeschlagen worden sei. Der Täter sei Zeugenaussagen zufolge kurz verschwunden, dann aber zurückgekehrt und habe mit einem Messer auf den noch am Boden liegenden Mann eingestochen. Zeugen wählten den Notruf.

Die Polizei konnte den Verdächtigen noch am Tatort festnehmen. Der 26-jährige Deutsche sei wegen Drogendelikten polizeibekannt. Eine Mordkommission prüft nun, ob der mutmaßliche Messerstecher psychisch krank ist. Zeugenaussagen gäben Hinweise darauf. Das Motiv der Tat sei bislang unklar. Ein Richter erließ am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Totschlags.

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