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Emma Bading geht bei International Emmys leer aus

New York (dpa) - Die Schauspielerin Emma Bading ist bei der Verleihung der International Emmys leer ausgegangen. Die 1998 in Monheim am Rhein geborene Bading war für ihre Rolle in dem ARD-Film «Play» in der Kategorie «beste Leistung einer Schauspielerin» nominiert, musste sich zum Auftakt der Verleihung am Montag aber ihrer britischen Kollegin Glenda Jackson geschlagen geben. Jackson wurde für ihre Rolle in dem TV-Drama «Elizabeth Is Missing» ausgezeichnet.

Montag, 23.11.2020, 17:55 Uhr aktualisiert: 23.11.2020, 18:02 Uhr
Die Schauspielerin Emma Bading lächelt. Foto: Gerald Matzka

Eine weitere Chance blieb Deutschland zunächst in der Kategorie «beste Drama-Serie», in der die zweite Staffel der historischen ARD-Krankenhaus-Serie «Charité» nominiert war.

Wegen der Coronavirus-Pandemie fand die Preisgala für nicht-amerikanische Produktionen diesmal weitgehend online statt. Schauspieler Richard Kind moderierte von einer Bühne in New York aus - vor einem «absolut gigantischen leeren Zuschauerraum». Die Nominierten waren aus aller Welt per Video zugeschaltet.

Die in elf Kategorien vergebenen International Emmys haben zwar nicht den Glanz der in Los Angeles verliehenen US-Preise, gelten aber trotzdem als sehr begehrt. Im vergangenen Jahr war Deutschland leer ausgegangen, nachdem sowohl die nominierte ZDF-Reihe «Bad Banks» als auch Schauspieler Jannis Niewöhner der Konkurrenz den Vortritt lassen mussten.

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