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Kein Corona-Tief: Zahl der Start-up-Gründungen gestiegen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Junge Unternehmensgründer haben sich in Nordrhein-Westfalen nicht von der Corona-Pandemie abschrecken lassen. Im ersten Halbjahr 2020 habe es in NRW 17 Prozent mehr Start-up-Gründungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres gegeben, berichtete Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag in Düsseldorf.

Dienstag, 08.12.2020, 11:25 Uhr aktualisiert: 08.12.2020, 11:33 Uhr

Viele Gründerinnen und Gründer hätten an den nordrhein-westfälischen Hochschulen studiert, 84 Prozent bewerteten die Nähe zu Universitäten als gut und sehr gut. Bei der Anziehungskraft auf Talente aus anderen Regionen bestehe jedoch noch Verbesserungspotenzial. «Damit es weiter aufwärtsgeht, brauchen die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer stärkere Impulse in den Bereichen Wachstum und Finanzierung», sagte Pinkwart.

Pinkwart stellte NRW-Zahlen aus dem Deutschen Start-up-Monitor 2020 vor. An der dafür durchgeführten Befragung hatten sich insgesamt 372 nordrhein-westfälische Start-ups beteiligt. NRW stehe nicht länger «nur für Mittelstand, Familienunternehmen und große Konzerne, sondern auch für junge innovative Wachstumsunternehmen», sagte der Präsident des deutschen Start-up-Verbands, Christian Miele. Es gelte jetzt, «die enormen Potenziale der Verbindung von Old und New Economy zu nutzen».

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