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Bundespräsident Steinmeier sendet Botschaft an Sternsinger

Köln/Berlin (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben den Sternsingern in einer Videobotschaft für ihr Engagement gedankt. «Bestimmt seid Ihr alle traurig und enttäuscht, dass Ihr in diesem Jahr nicht an die Türen klopfen könnt – meine Frau und ich sind es auch», sagte Steinmeier am Mittwoch, dem Dreikönigstag (6. Januar), in der Botschaft. «Leider lässt die Corona-Pandemie das in diesem Jahr nicht zu, aber wir möchten Euch auf diesem Weg sagen: Ihr seid ein Lichtblick in dieser schwierigen Zeit!»

Mittwoch, 06.01.2021, 12:13 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 12:23 Uhr
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben den Sternsingern für ihr Engagement gedankt. Foto: Gerald Matzka

Die Sternsinger Ella (10), Malou (12), Cleo (10) und Josann (6) aus der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus in Hürth-Fischenich bei Köln schickten Steinmeier stellvertretend für alle etwa 300 000 Sternsinger ebenfalls eine Videobotschaft: «Wir wünschen ein gutes, gesundes und keins, das ist, wie das vorige war», hieß es dort.

Bei dem katholischen Brauch sammeln im ganzen Bundesgebiet als Könige verkleidete Jungen und Mädchen viele Millionen Euro an Spenden für andere Kinder. Zu Jahresbeginn 2020 waren über 52 Millionen Euro zusammengekommen. Doch in diesem Jahr findet das Sternsingen wegen der Corona-Beschränkungen unter völlig anderen Bedingungen statt. Von Haustür zu Haustür zu gehen, ist nicht möglich. Stattdessen sind die Sternsinger digital und auf Abstand unterwegs. Zudem wurde die Aktion um zwei Wochen bis zum 2. Februar 2021 verlängert.

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