Gesundheit
Kreis Minden-Lübbecke setzt Ausgangsbeschränkung aus

Minden (dpa/lnw) - Der Kreis Minden-Lübbecke hat die nächtliche Ausgangsbeschränkung ab Freitag bis auf Weiteres ausgesetzt. In einigen anderen Gebieten Nordrhein-Westfalens gelten Regelungen zur Ausgangsbeschränkung allerdings zumindest bis Sonntag weiter.

Donnerstag, 07.01.2021, 17:30 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 17:40 Uhr

«Da der Inzidenzwert des Kreises Minden-Lübbecke nachhaltig, das heißt in den letzten sieben aufeinanderfolgenden Tagen, unter den Wert von 200 gefallen ist, wird die Ausgangsbeschränkung bis auf Weiteres ausgesetzt», erklärte eine Sprecherin des Kreises am Donnerstag. Diese Änderung trete an diesem Freitag in Kraft.

In Oberhausen gilt bis einschließlich Sonntag weiterhin eine Ausgangsbeschränkung von 21 Uhr bis 5 Uhr, sagte ein Sprecher. Das sei am Donnerstag mit dem NRW-Gesundheitsministerium abgestimmt worden. Die Stadt warte die neue Coronaschutzverordnung ab. «Nach momentaner Einschätzung werden wir als Stadt eine Verlängerung der Ausgangssperre bei unverändertem Wortlaut nicht aussprechen.»

Im Kreis Gütersloh gilt die Ausgangsbeschränkung noch bis Sonntag, wie eine Sprecherin mitteilte. Sie reicht nach früheren Angaben von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr. In dieser Zeit dürfe das Haus nur aus gewichtigen Gründen verlassen werden. Dazu zählten medizinische oder berufliche Notwendigkeiten oder auch die Versorgung von Tieren.

Im Kreis Düren sei die nächtliche Ausgangsbeschränkung seit Dienstag aufgehoben, sagte ein Sprecher. Der Kreis Düren habe am Neujahrstag eine Woche lang unter dem Wert 200 bei der 7-Tage-Inzidenz gelegen. Im Kreis Lippe gilt die Ausgangssperre weiter zwischen 22 und 6 Uhr, sagte ein Sprecher. In der Stadt Solingen läuft die nächtliche Ausgangsbeschränkung voraussichtlich an diesem Sonntag aus, sagte ein Sprecher. «Stand jetzt ist das so geplant», erklärte er mit Verweis auf Werte bei der 7-Tage-Inzidenz unter der Marke 200 in Solingen.

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