Verkehr
Großeinsatz gegen Raser und Tuner: 700 Wagen kontrolliert

Dortmund (dpa/lnw) - Rund 700 Fahrzeuge, die der Raser- und Tuningszene zugeordnet werden, hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag in Dortmund bei einem Großeinsatz kontrolliert. Dabei wurden fünf Fahrzeuge sicher gestellt, mehr als 160 Personen erhielten Platzverweise, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Viele Autos leitete die Polizei mit verstärkten Kräften aus der Stadt heraus, um Raserei zu verhindern. Auch die Bereitschaftspolizei war im Einsatz.

Sonntag, 10.01.2021, 12:52 Uhr aktualisiert: 10.01.2021, 13:02 Uhr
Zwei Polizeiwagen fahren. Foto: Bernd von Jutrczenka

Schon in der Nacht zu Samstag hatten die Beamten Kontrollen und Straßensperren in der Innenstadt massiv ausgeweitet. Dabei wurden rund 500 Fahrer angehalten. Zuvor hatte es zwei Verkehrsunfälle mit Beteiligten der Szene gegeben, allerdings ohne Verletzte. Ein Fahrer wurde festgenommen, nachdem er durch mehrfaches lautes Anfahren mit quietschenden Reifen provoziert und gegen die polizeilichen Maßnahmen Widerstand geleistet hatte. Er kam in Gewahrsam.

Immer wieder kommt es in Dortmund zu illegalen Beschleunigungsrennen, erheblicher Verkehrsgefährdung und starker Lärmbelästigungen zur Nachtzeit durch Hupkonzerte und laute Musik. Viele Anwohner hatten sich aktuell bei der Polizei darüber beschwert.

Besonders der dreispurige Wallring sei ein Schwerpunkt der Szene, hieß es. Im Lockdown sei es dort wiederholt zu derartigen Treffen gekommen. Etliche Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung wurden verzeichnet.

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