Kirche
Rheinische Synode tagt digital: Letzter Bericht von Rekowski

Die rheinische Kirche steht vor einem Führungswechsel. Präses Manfred Rekowski geht in den Ruhestand. Zum Auftakt der digitalen Synode zieht er Bilanz.

Montag, 11.01.2021, 01:19 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 02:01 Uhr
Der scheidende Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski. Foto: Thomas Frey

Düsseldorf (dpa) - Die Evangelische Kirche im Rheinland hält ihre Synode ab dem heutigen Montag wegen der Corona-Pandemie erstmals komplett digital als Videokonferenz ab. Im Zentrum des ersten Sitzungstages steht der letzte Rechenschaftsbericht des scheidenden Präses Manfred Rekowski (62). Der Wuppertaler Theologe geht nach achtjähriger Amtszeit in den Ruhestand. Am Donnerstag wählt das Parlament der zweitgrößten evangelischen Landeskirche eine Nachfolge. Zur Wahl stehen drei Kandidaten - zwei Männer und eine Frau.

Die mit 2,45 Millionen Mitgliedern zweitgrößte evangelische Landeskirche in Deutschland umfasst Teile der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland. Die Synode tagt bis Freitag.

Erst kürzlich hatte Rekowski bekanntgegeben, dass er seit zwei Jahren an einer chronischen Leukämie erkrankt sei, die er aber dank Medikamenten im Griff habe.

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