Prozesse
Student gibt Messer-Angriff auf Ex-Freundin zu

Ein Maschinenbaustudent aus Essen sticht auf offener Straße auf seine Ex-Freundin ein. Jetzt steht er vor Gericht - und gibt die Tat zu.

Dienstag, 12.01.2021, 11:21 Uhr aktualisiert: 12.01.2021, 11:32 Uhr
Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Essen (dpa/lnw) - Ein Student aus Essen hat vor Gericht zugegeben, vor rund sechs Monaten auf offener Straße auf seine Ex-Freundin eingestochen zu haben. «Er würde das am liebsten ungeschehen machen», hieß es am Dienstag vor dem Essener Schwurgericht in einer Erklärung seiner Verteidiger. «Über die Auswirkungen hat er sich keine Gedanken gemacht.»

Laut Anklage wollte der 25-jährige Deutsche nicht akzeptieren, dass sich seine Freundin nach einer fünfjährigen Beziehung von ihm getrennt hat. Bereits in den Wochen vor der Tat soll er der 24-Jährigen immer wieder nachgestellt haben. Am 22. Juli 2020 ist die Situation schließlich eskaliert. Der Angeklagte soll seiner Ex-Freundin erneut aufgelauert und immer wieder mit einem Küchenmesser zugestochen haben.

Die Ärzte hatten später neun bis zehn Stichverletzungen im Hals- und Kopfbereich sowie im Körper gezählt. Außerdem soll er die 24-Jährige gewürgt haben. Die Anklage lautet auf Mordversuch.

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