Fußball
Gladbach stellt sich auf neuen Heimspielort ein

Mönchengladbach (dpa) - Borussia Mönchengladbach stellt sich auf eine neue Heimspielstätte für das Champions-League-Achtelfinale am 24. Februar gegen den englischen Club Manchester City ein. Wegen der Corona-Pandemie gilt zunächst bis 17. Februar eine Einreiseverbot aus Großbritannien, daher droht den Gladbachern eventuell eine Verlegung des Heimspiels außerhalb Deutschlands. Auch Bundesligakonkurrent RB Leipzig kann sein Heimspiel in der Königsklasse gegen den FC Liverpool am 16. Februar nicht im eigenen Stadion austragen.

Freitag, 05.02.2021, 14:39 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 14:52 Uhr
Ein Fußball-Spiel. Foto: Jan Woitas

«Wir versuchen uns auf viele Szenarien vorzubereiten. Gibt es einen Heimrechttausch, finden wir über den 17. Februar hinaus ein anderes Land, wo wir einen größere Garantie haben, dass englische Teams einreisen dürfen? Die UEFA ist mit uns im Austausch und unterstützt uns auch», sagte Borussias Sportdirektor Max Eberl.

«Wir haben auch beim FC Midtjylland angefragt, aber auch an dem einen oder anderen Ort. Stand momentan ist, dass wir nicht im Borussia-Park spielen können, sondern uns einen Ausweichort suchen sollten. Jetzt gilt es bis zum Wochenende zu entscheiden, wo wir spielen könnten», erklärte Eberl.

Trainer Marco Rose sagte, dass es ohne Fans ohnehin anders sei bei Heimspielen. «Wir müssen es nehmen, wie es kommt und das Beste daraus machen. Das überlagernde Thema ist die Pandemie», sagte der Coach.

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