Maschinenbau
Corona setzt Maschinenbauer DMG Mori schwer zu

Bielefeld (dpa/lnw) - Die Corona-Pandemie hat dem Bielefelder Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori schwer zugesetzt. Der Auftragseingang sank im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen um 38 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, der Umsatz verringerte sich um 32 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um 63 Prozent auf 81,7 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich verdiente das früher unter dem Namen Gildemeister bekannte Unternehmen 52,1 Millionen Euro, 66 Prozent weniger als 2019.

Dienstag, 09.02.2021, 12:13 Uhr aktualisiert: 09.02.2021, 12:22 Uhr
Das Logo des Unternehmens DMG Mori. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Die Rückgänge seien vor dem Hintergrund des Rekordjahres 2019 und den Folgen der Pandemie zu sehen, betonte das Unternehmen. DMG Mori habe «im herausfordernden Geschäftsjahr 2020 ein starkes Ergebnis» erzielt. Das Unternehmen sei «strategisch und finanziell gut aufgestellt, um die Krise zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen». Prognosen zufolge könne sich der weltweite Werkzeugmaschinen-Verbrauch im Jahr 2021 langsam erholen.

© dpa-infocom, dpa:210209-99-364289/2

Nachrichten-Ticker