Gesundheit
Kreis Wesel impft erste Kita-Beschäftigte: Test für Öffnung

Alpen/Wesel (dpa/lnw) - Der Kreis Wesel hat sich am Freitag mit einem Probelauf auf die ab Montag (8. März) geplanten Corona-Impfungen für Lehrer, Kitapersonal und Polizisten vorbereitet. In Alpen am Niederrhein wurde Kita-Erzieherinnen und -Erzieher aus zwölf Einrichtungen der Astrazeneca-Impfstoff gespritzt, wie der Kreis mitteilte. 130 Beschäftigte sollten nach den Planungen den Impfschutz bekommen. Dabei sei der Betrieb einer mobilen Impfeinheit mit eigenem Behandlungsraum geübt worden. Der Kreis will damit seine Impfkapazitäten ausweiten.

Freitag, 05.03.2021, 18:03 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 18:12 Uhr
Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19-Impfstoff für eine Impfung auf eine Spritze. Foto: Sven Hoppe

Bisher war bei Impfungen in Altenheimen und Pflegediensten der Impfstoff zwar in einem mobilen Labor vorbereitet worden, dann seien die Ärzte aber in die Einrichtungen zu den Impfkandidaten gegangen. Nun komme eine größere Anzahl von Menschen aus dem ganzen Kreisgebiet zu der zentralen mobilen Einheit. Das sorge für eine schnelleren Ablauf, sagte eine Sprecherin. Den Ort des Impftests hatte der Kreis zunächst geheim gehalten, um einen Ansturm von Impfwilligen zu vermeiden. Das Fahrzeug für die mobile Impfeinheit gehört dem Roten Kreuz.

Das Land hatte zu Wochenbeginn seinen weiteren Impfplan vorgestellt. Demnach bekommen ab dem 8. März Lehrer, Polizisten und Kita-Beschäftigte sowie Mitarbeiter und Beschäftigte von Werkstätten für Behinderte ein Impfangebot. Das Land schätzt die Zahl der Berechtigten dieser Gruppe auf mehr als 750 000 Menschen. Verabreicht wird für Menschen unter 65 Jahren der Astrazeneca-Impfstoff.

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