Fußball
Watzke: Im Sommer «keine verrückten Dinge» bei Transfers

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke rechnet angesichts der Corona-Krise auch in diesem Jahr mit großer Zurückhaltung der Clubs auf dem Transfermarkt. «In Gänze glaube ich nicht, dass ganz verrückte Dinge passieren werden», sagte der BVB-Chef dem TV-Sender Sky am Freitag. Er erwarte keine unmoralischen Angebote für die Stars des Fußball-Bundesligisten. «Ich kenne die Situation in den europäischen Ligen sehr gut, und da werden die Wolken immer dunkler statt heller», sagte Watzke.

Freitag, 05.03.2021, 18:35 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 18:42 Uhr
Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kommt zu einer BVB-Mitgliederversammlung. Foto: Bernd Thissen

Als mögliche Ausnahme nannte der 61-Jährige wenige Clubs, «hinter denen ganze Staaten stehen und die auch Mittel und Wege finden, Geld rein zu pumpen». Durch die Einnahme-Ausfälle in der Corona-Krise hatte auch die an der Börse notierte Borussia zuletzt ein deutliches Minus verzeichnet. Im Geschäftsbericht war der Revierclub für die laufende Spielzeit von einem Verlust zwischen 70 und 75 Millionen Euro ausgegangen. Immer wieder war daher spekuliert worden, ob der BVB deshalb Spieler wie Torjäger Erling Haaland oder Jadon Sancho für hohe Ablösen ziehen lassen müsste.

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