Regierung
Heinen-Esser beklagt Müll durch Einwegpackungen in Lockdown

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat die große Menge an Müll durch Einwegverpackungen im Corona-Lockdown kritisiert. Leider habe die Pandemie zu «einer Renaissance der Einwegverpackung» geführt, sagte sie dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montag). In einer modernen und verantwortungsvollen Gesellschaft habe achtlos entsorgter Plastikmüll aber nichts verloren.

Montag, 08.03.2021, 05:59 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 06:14 Uhr
Ursula Heinen-Esser (CDU), Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen. Foto: Marius Becker

«Wer plant, sich bei einem Ausflug oder Spaziergang etwas To-go zu kaufen, sollte seinen eigenen Mehrwegbecher oder -teller im Gepäck haben», zitiert das Blatt die Ministerin. Die Städte sollten Verstöße konsequent ahnden. «Für die illegale Müllentsorgung, etwa ein achtloses Wegwerfen von Plastik- und Papiermüll, empfiehlt der Bußgeldkatalog den Kommunen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro», erinnerte Heinen-Esser. Um den Verpackungsmüll nachhaltig zu reduzieren, sei die Einführung eines Pflichtpfands auf Einwegverpackungen nötig.

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