Sportpolitik
Rhein-Ruhr-Region will an Olympia-Bewerbung festhalten

Köln (dpa) - Ungeachtet der aussichtslosen Lage will die Rhein-Ruhr-Region an der Olympia-Bewerbung für 2032 festhalten. «Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch gewinnen, ist äußerst gering», sagte Rhein Ruhr City-Geschäftsführer Michael Mronz dem «Kölner Stadt-Anzeiger».

Montag, 08.03.2021, 09:26 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 09:42 Uhr
Michael Mronz, Rhein Ruhr City-Geschäftsführer. Foto: Federico Gambarini

Das Internationale Olympische Komitee hatte zuletzt die australische Stadt Brisbane zum bevorzugten Kandidaten für die Sommerspiele 2032 ausgewählt. «Darüber, wie das jetzt gelaufen ist, müssen wir mit dem IOC sicherlich diskutieren. Jubelnd laufen wir nicht durch die Gegend», sagte Mronz, der mit IOC-Präsident Thomas Bach ein Gespräch geführt hat. Über den Inhalt sei Stillschweigen vereinbart worden.

Ob es eine Bewerbung für 2036 oder 2040 gebe, müsse der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden. «Wir sind so verblieben, dass wir mit dem Ministerpräsidenten und den Kommunen darüber in absehbarer Zeit ins Gespräch kommen wollen», sagte Mronz. Die Menschen in NRW müssten vor einer Bürgerbefragung wissen, über welchen Zeitraum sie abstimmen.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-731915/2

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