Gesundheit
Regierungskreise: Kein Termin für vorgezogene MPK mit Merkel

Berlin (dpa) - Für die von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ins Gespräch gebrachten vorgezogenen Beratungen über mögliche weitere Verschärfungen der Corona-Beschränkungen gibt es noch keinen Termin. Der Bund sei immer bereit, zu beraten, wenn es sich als erforderlich erweise, hieß es am Montag aus Regierungskreisen in Berlin. Eine solche Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse aber gut vorbereitet sein, so dass bereits vorher im Wesentlichen klar sei, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten.

Montag, 05.04.2021, 17:13 Uhr aktualisiert: 05.04.2021, 17:22 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht im Bundestag. Foto: Michael Kappeler

Eine schnell anberaumte MPK mit völlig unterschiedlichen Vorstellungen zwischen den Ländern dürfe es nicht noch einmal geben, hieß es weiter. Daher sei noch kein Termin festgelegt. Bund und Länder hatten ursprünglich den 12. April als Termin für die nächsten gemeinsamen Beratungen vorgesehen.

Laschet hatte am Ostermontag einen «Brücken-Lockdown» gefordert, mit dem die Zeit überbrückt werden solle, bis viele Menschen geimpft seien. Die Lage erfordere es, «dass wir nochmal in vielen Bereichen nachlegen», sagte der CDU-Chef nach einem Besuch des Impfzentrums der Städteregion Aachen. Er sei sich bei seiner Einschätzung der Lage mit vielen Ministerpräsidenten, der Kanzlerin und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) einig.

© dpa-infocom, dpa:210405-99-91625/2

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