Urteile
Gericht: Kletterpark keine «Sportanlage unter freiem Himmel»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Kletterparks müssen als Freizeitparks im Sinne der Corona-Schutzverordnung geschlossen bleiben. Es handele sich nicht um Sportanlagen unter freiem Himmel, wie die Betreiber argumentiert hatten. Das hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht entschieden und einen Eilantrag der Betreiber am Donnerstag zurückgewiesen (Az.: 26 L 693/21).

Donnerstag, 08.04.2021, 13:53 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 14:02 Uhr

Das Gericht verwies auf den Internetauftritt, der mit dem Motto «Spaß für alle» werbe. Abenteuer-Angebote wie «Todesschleuder» oder «Banana-Jump» hätten allenfalls mittelbar mit sportlicher Betätigung zu tun.

Das Verbot von Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen diene der Reduzierung von Kontakten und sei nicht zu beanstanden. Gegen den Beschluss kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster eingelegt werden.

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