Agrar
Neuer Verdacht auf Geflügelpest im Kreis Paderborn

Delbrück (dpa/lnw) - Nach einen Verdachtsfall auf Geflügelpest im Kreis Paderborn müssen in Delbrück rund 155 000 Junghennen getötet werden. Das teilte der Kreis am Freitag mit. Eine Bestätigung des Ausbruchs mit dem hoch ansteckenden Geflügelpestvirus H5N8 in einem Betrieb im Sperrbezirk durch das Friedrich-Loeffler-Institut wird laut Mitteilung für Samstag erwartet.

Freitag, 09.04.2021, 15:35 Uhr aktualisiert: 09.04.2021, 15:42 Uhr
Ein weißer Hahn steht in einer Schar von braunen Hühnern. Foto: Felix Kästle

«Tiere im Seuchenbestand müssen nach der Geflügelpestverordnung bereits bei einem deutlichen klinischen Verdacht getötet werden», teilte der Kreis zur Begründung mit. Der betroffene Landwirt erhält eine Entschädigung aus der Tierseuchenkasse. Die Tierkrankheit wird auch Vogelgrippe genannt. Sie ist Experten zufolge für Menschen ungefährlich. Für den Kreis Paderborn ist Delbrück der vierte Fall in diesem Frühjahr. Insgesamt mussten damit bereits über 300 000 Tiere getötet werden.

© dpa-infocom, dpa:210409-99-142303/2

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