Gesundheit
Wuppertal zieht die Corona-«Notbremse»: Ausgangssperre

Wuppertal (dpa/lnw) - Angesichts eines Inzidenzwerts von über 200 hat der Krisenstab der Stadt Wuppertal die Corona-«Notbremse» gezogen. Ab kommenden Montag soll das geplante Infektionsschutzgesetz des Bundes in Wuppertal bereits angewendet werden, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Damit gelte auch eine Ausgangssperre von 21.00 bis 05.00 Uhr.

Donnerstag, 15.04.2021, 17:53 Uhr aktualisiert: 15.04.2021, 18:00 Uhr
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann

In dieser Zeit darf man die eigene Wohnung, oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Ausnahmen seien gesundheitliche Notfälle, dringende medizinische Behandlungen, Berufstätigkeit oder eine notwendige Betreuung anderer Menschen. Hunde dürfen nach 21.00 Uhr noch ausgeführt werden.

«Wir müssen in dieser Situation Zeit gewinnen, um mit Hilfe der schärferen Regeln die Infektionszahlen wieder herunterzubringen», sagte Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Mit 222 Neuinfektionen sei am Mittwoch der höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie registriert worden.

Museen und Zoo müssten erneut schließen. Auch die Geschäfte außerhalb des täglichen Bedarfs müssen wieder auf kontaktloses «Click & Collect» umstellen. Wenn das Schulministerium der Wuppertaler Verfügung zustimmt, bleiben die Schulen ab Montag mit Ausnahme der Abschlussklassen im Distanzunterricht.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-219737/3

Nachrichten-Ticker