Extremismus
Oberbürgermeisterin Reker besucht Ort ihres Attentats

Köln (dpa/lnw) - Rund fünfeinhalb Jahre nach dem Messerangriff auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die parteilose Politikerin am Ort des Geschehens an das damalige Attentat erinnert. Die 64-Jährige besuchte am Mittwoch die Wiedereröffnung eines Wochenmarktes im Stadtteil Braunsfeld. Dabei sagte Reker, der Platz habe für sie eine besondere Bedeutung. «Hier hat sich ja mal mein Schicksal entschieden.» Nun freue sie sich besonders, dass in dem Viertel genau das entstanden sei, was ihr Attentäter habe verhindern wollen: «ein gutes Miteinander» und «ein Stadtleben, das jedem ermöglicht, sich zu entfalten».

Mittwoch, 05.05.2021, 09:58 Uhr aktualisiert: 05.05.2021, 10:12 Uhr
Henriette Reker (Parteilos), Oberbürgermeisterin von Köln. Foto: Federico Gambarini

Der Platz und umliegende Gebäude waren in den vergangenen Jahren neu gestaltet und modernisiert worden. Der Wochenmarkt hatte an der betreffenden Stelle daher eine Weile pausiert.

Auf dem Markt war Henriette Reker im Oktober 2015 in der Endphase des Oberbürgermeister-Wahlkampfs von einem rechtsextremistischen Attentäter angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Sie lag danach mehrere Tage im künstlichen Koma.

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