Arbeit
Studie: Von Mindestlohn könnten über sechs Millionen profitieren

Düsseldorf (dpa/lnw) - Von einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro könnten bundesweit mehr als sechs Millionen Beschäftigte profitieren. Davon geht eine Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation an der Uni Duisburg-Essen aus, die heute in Düsseldorf vorgestellt wurde. Demnach verdienten 2012 in Deutschland rund 6,6 Millionen Menschen weniger als 8,50 Euro pro Stunde. In Nordrhein-Westfalen waren es 1,3 Millionen Beschäftigte - mehr als in jedem anderen Bundesland, betonte Instituts-Direktor Professor Gerhard Bosch. Auszubildende sind in den Zahlen nicht enthalten.

Mittwoch, 19.03.2014, 12:37 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.03.2014, 11:58 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.03.2014, 12:37 Uhr

Weil eine verbindliche Lohnuntergrenze bisher fehle, sei der Niedriglohnsektor «stark nach unten ausgefranst», sagte Bosch . Den Mindestlohn ab 2015 nannte er «eine der größten Sozialreformen der Nachkriegszeit.» Der Deutsche Gewerkschaftbund NRW forderte, der Mindestlohn müsse ohne die aktuell diskutierten Ausnahmen eingeführt werden.

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