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Hartmann: «FDP hat ihre Wurzeln als Rechtspartei verraten»

Düsseldorf (dpa) - Die SPD in Nordrhein-Westfalen hat die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens scharf kritisiert. Die Wahl «durch eine einkalkulierte mehr oder minder offene Kooperation von CDU und FDP mit AfD stellt in Deutschland einen Tabubruch dar», sagte der NRW-Vorsitzende der SPD, Sebastian Hartmann, am Mittwoch. FDP und CDU hätten damit einen gesellschaftlichen Konsens unter demokratischen Parteien aufgekündigt. «Die FDP hat ihre Wurzeln als Rechtspartei verraten.»

Mittwoch, 05.02.2020, 15:20 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 15:32 Uhr

SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty twitterte: «Wer glaubt, dass man Neonazis bändigen könne, in dem man sich von ihnen zum Ministerpräsidenten wählen lässt, hat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst. Lieber Nichtregieren, als mit Nazis regieren!»

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