Tiere
Zoo Münster stellt nach Tigerangriff neue Sicherheitstechnik vor

Münster (dpa/lnw) - Nach einer tödlichen Tigerattacke auf einen Tierpfleger im vergangenen Jahr hat der Zoo in Münster seine Sicherheitstechnik erneuert. In Zusammenarbeit mit den Behörden ist dabei ein Pilotprojekt entstanden, das der Zoo heute vorstellt. Die neuen technischen Lösungen sollen im ersten Schritt auf weitere Zoos im Bereich des Regierungsbezirks Münster ausgeweitet werden. Später könnten diese auch bundesweit in Tierparks eingesetzt werden, die Tiere der Gefahrenstufe 3 halten. Das sind Tiger, Bären oder Löwen.

Montag, 17.03.2014, 02:09 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.03.2014, 18:49 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.03.2014, 02:09 Uhr

In Münster war im September 2013 ein erfahrener Tierpfleger nach einem Tigerangriff ums Leben gekommen. Der 57-Jährige hatte eine geöffnete Luke übersehen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben kein Fehlverhalten des Zoos, sondern menschliches Versagen. Dies soll in Zukunft mit neuer Technik ausgeschlossen werden.

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