Rosendahl
Wie Tarzan von Seil zu Seil schwingen

Osterwick. Trotz bewölkten Wetters ist der Spielplatz im Dorfpark Osterwick gut besucht. Für die Geschwister Leonie und Jonas ist es gar nicht so einfach, sich gemeinsam mit ihrer Cousine Laura für eines der vielen Spielgeräte zu entscheiden.

Mittwoch, 15.08.2018, 14:28 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 14.08.2018, 16:16 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 15.08.2018, 14:28 Uhr
Wie Tarzan fühlen können sich die drei, wenn sie den Niedrigseilgarten nutzen. Foto: az

„Lasst uns erstmal auf das Karussell gehen“, schlägt die zehnjährige Leonie vor. Gesagt, getan. Doch als die Kinder zunächst Schwierigkeiten haben, das Karussell in Bewegung zu bringen, bekommen sie Hilfe von Mutter beziehungsweise Tante Reinhild Eggemann.

Und: Ist das Karussell einmal in Schwung, fangen die Kinder laut an zu lachen und Spaß zu haben. „Das Karussell macht richtig Spaß, aber wir brauchen da noch Hilfe von Mama, weil das Karussell etwas schwer ist“, meint der achtjährige Jonas.

Kaum aus dem Karussell fällt den Dreien das nächste Highlight des Spielplatzes ins Auge: der Niedrigseilgarten. Sie rennen los und werfen sich förmlich in die Seile. „Die Kletteranlage ist am coolsten“, meint Jonas, der sich wie Tarzan durch die Seile schwingt. „Also ich mag am liebsten auch die grüne Wippschaukel und und die Sportgeräte. Da kann man sich fit halten“, lacht Leonie.

Ihre Cousine Laura mag dagegen am liebsten die Seilbahn. „Die Seilbahn ist oben niedrig. Da kann man ganz einfach aufsteigen“, erklärt die Achtjährige.

Neben den genannten Geräten gibt es dazu noch einen Wasserspielbereich, einen Sandkasten, eine Rutsche, einen Wasser-Lehrpfad mit Wassertretbecken und ein großes Vogelhaus mit vielen verschiedenen bunten Vögeln. Grundsätzlich sind für Kinder aller Alterklassen passende Geräte vorhanden.

Doch am meisten hat es den Kindern der Niedrigseilgarten angetan. Auch Reinhild Eggemann ist begeistert und grinst: „Die Kletteranlage wird von allen Kindern gut genutzt. Da macht sogar mal Papa mit.“ „Eine Kletteranlage haben auch nicht viele“, ergänzt Leonie. Etwas schade ist dagegen, dass der Barfuß-Bereich etwas veraltet ist. „Da möchte ich nicht mehr barfuß herlaufen“, sagt Leonie. „Dennoch ist es wirklich schön, dass alle Geräte funktionstüchtig sind und es regelmäßige Erneuerungen wie zum Beispiel das Tretwasserbecken gibt“, meint Mutter Reinhild.

Dazu ist die Anlage sehr sauber, was durch eine große Anzahl an Mülleimern und Arbeiten des Heimatvereins gewährleistet ist. Außerdem gibt es genug Sitz- und Rückzugsgelegenheiten für die Eltern, und viele Bäume spenden Schatten, um die spielenden Kinder im Sommer vor der Hitze zu schützen.

Eine weitere Möglichkeit, die der Dorfpark bietet, ist, dass dort beispielsweise das Kolpinghaus für Nachbarschaftsfeste gemietet werden kann.

Schade sei dagegen, dass der Osterwicker Dorfpark an einer viel befahrenen Straße liege. Der möglichen Gefahr hat man aber mithilfe eines Zauns einen Riegel vorgeschoben. Dazu ist es schwierig, in der Nähe des Spielplatzes zu parken, da dieser durch die vielen Bäume leicht versteckt ist. So sind Familien außerhalb von Osterwick gezwungen, an der Kirche in der Nähe zu parken, um zum Dorfpark zu gelangen. Unter Osterwickern ist der Dorfpark allerdings sehr bekannt. „Da verläuft man sich nicht“, lacht Jonas.

Die Wunschliste: „Vielleicht eine größere Schaukel für ältere Kinder“, schlägt Laura vor, und Jonas ergänzt: „Eine Kletterspinne und ein Fußballtor wären auch richtig cool.“ Mutter Reinhild ergänzt: „Eventuell könnte der Barfußbereich aufgebessert werden.“ Als Kritik sollte man dies allerdings nicht verstehen. „Das ist Meckern auf ganz hohem Niveau“, erklärt sie.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5977016?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947623%2F
„Überwurf-Blitzer“ wird fit gemacht
Teilstücke der Fahrbahn in Höhe des „Blitzers“ werden saniert, ehe dort die neuen Kamera-Sensoren eingebaut werden können.
Nachrichten-Ticker