Rosendahl
Senioren schätzen fröhliche Runde

Osterwick. Nein – diesen fröhlichen Nachmittag einmal in der Woche möchte niemand der rund 30 Senioren missen. Die Teilnehmer genießen in der Cafeteria im Altenheim der Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian das gemeinsame Kartenspiel – ob Rommee oder Doppelkopf – und den gemütlichen Plausch.

Sonntag, 10.02.2019, 19:19 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 08:02 Uhr
DRK-Vorsitzender Dirk Reers (rechts hinten) überreichte den Betreuerinnen der DRK-Seniorenrunde im Altenheim in Osterwick als Dankeschön für ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit zum Abschied Präsente: Ingrid Warning (l.), Anne Wilger (hinten, 2.v.l.) und Elisabeth Meickmann (hinten, 4.l.). Mit im Bild sind Thomas Süthold, Leiter des begleitenden Dienstes im Altenheim und Vorsitzender des Fördervereins, sowie einige Teilnehmer der DRK-Seniorenrunde. Foto: Manuela Reher

Liebevoll betreut haben diese Gruppe, die der DRK-Ortsverein damals im DRK-Heim als Gymnastikgruppe ins Leben gerufen hat, Elisabeth Meikmann, Anne Wilger und Ingrid Warning. Alle drei Damen, die selbst schon im Seniorenalter sind, wollen jetzt aus gesundheitlichen beziehungsweise persönlichen Gründen kürzer treten.

Doch das Angebot des DRK soll künftig weiter bestehen bleiben. Das wünscht sich nicht nur Dirk Reers, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Rosendahl, sondern auch jeder einzelne Teilnehmer der gemütlichen Runden, die das ganze Jahr über im Erdgeschoss des Altenheims angeboten werden.

Die Stiftung stellt die Räume zur Verfügung. Dazu gehört auch die Küche, in der der Kaffee zubereitet wird. Auch der Kuchen darf nicht fehlen. All das und die Betreuung während des Nachmittags machen die Veranstaltungen zu etwas Besonderem.

Klaus-Dieter Wolters, der sich dort gern mit Gleichgesinnten zum Doppelkopf-Spielen trifft, sagt: „Der Mittwochnachmittag ist bei mir fest einprogrammiert.“ Selbst in der dreiwöchigen Sommerpause macht er sich auf den Weg, um seine Bekannten zu treffen.

Anni Wilger hat festgestellt, dass für manche Teilnehmer die DRK-Senioren-Runde eine gute Möglichkeit ist, außerhalb der eigenen vier Wände Kontakte zu pflegen.

Zu den Teilnehmern der Runde gehören stets auch Bewohner des Altenheims, sagt Thomas Süthold, Leiter des begleitenden Dienstes im Altenheim und erster Vorsitzender des Fördervereins „Lebenswertes Leben – würdevolles Alter“ der Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian. Auch auf diese Weise würden wertvolle Kontakte zwischen den Bewohnern und externen Gästen auf der einen Seite und den Teilnehmern und Betreuern auf der anderen Seite geknüpft. „Es wachsen Beziehungen“, sagt Süthold. Wenn das Angebot eingestellt würde, würde „massiv“ etwas fehlen.

Ingrid Warning betont: „Die Teilnehmer sind stets sehr dankbar für das Angebot.“ Das betreffe nicht nur die wöchentlichen Treffen in der Cafeteria, sondern auch die gemeinsame Nikolaus-Feier, Weihnachtsfeier und den Sommerausflug.

DRK-Vorsitzender Dirk Reers hat sich jetzt bei den drei Betreuerinnen für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement mit Präsenten bedankt. Gleichzeitig hat Reers die Hoffnung, dass sich neue ehrenamtliche Helfer für die Gruppe finden. Es sei nicht erforderlich, DRK-Mitglied zu sein. Dennoch seien die Helfer bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit über den DRK-Kreisverband versichert.

Für die Tätigkeit seien Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen erforderlich, ergänzt Thomas Süthold. „Auch Verständnis für alte Menschen ist nötig“, ergänzt Anne Wilger. Jeder werde schnell feststellen, wie viel von den Senioren zurückkomme. Auch Hubert Maas, der seinen 93. Geburtstag in der fröhlichen Runde feiert, weiß das Angebot zu schätzen. „Ich freue mich stets darauf“, verrät er.

Neue Betreuer/innen würden selbstverständlich anfangs noch von den Vorgängerinnen unterstützt, sagt Dirk Reers.

7 Wer sich für diese ehrenamtliche Arbeit interessiert, kann sich an Thomas Süthold, Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian, Tel. 02547/ 78-17, Mail: suethold.t@altenhilfe-rosendahl.de, wenden.

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