Rosendahl
Vier afrikanische Personen aus Lkw-Boxen befreit

Osterwick. Vier Menschen hat die Polizei heute Nachmittag aus einem Lkw befreit. Diese sowie der 38-jährige Fahrer, der aus Rumänien stammt, befinden sich nun in Polizei-Gewahrsam.

Dienstag, 12.03.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 12.03.2019, 18:00 Uhr
In zwei dieser Boxen haben sich vier Flüchtlinge mit afrikanischer Abstammung versteckt. Durch Klopfgeräusche haben sie auf sich aufmerksam gemacht, die Polizei hat sie befreit. Fotos: Leon Seyock Foto: az

Der Lastwagen belieferte das Margarinewerk Lülf, als Mitarbeiter auf die Personen aufmerksam wurden: „Ich habe Klopfgeräusche aus einer Transportbox gehört“, berichtet ein Mitarbeiter des Betriebs. Diese befinden sich unter der Ladefläche zwischen den Reifen und werden normalerweise etwa für Spanngurte verwendet. Der Mitarbeiter rief daraufhin die Polizei, die die vier Menschen aus den Boxen befreite, der hinzugerufene Rettungsdienst wurde nicht mehr benötigt. Bei den Personen handele es sich um Flüchtlinge mit afrikanischer Abstammung, so die Polizei. Mit Schlafsäcken haben sie sich in den Transportboxen auf beiden Seiten des Lkws versteckt.

Der Lastwagen mit irischem Kennzeichen fuhr aus Frankreich über Belgien nach Osterwick. Die Polizei vermutet, dass sich die Flüchtlinge in Belgien Einstieg in den Lkw verschafften, nachdem sie das irische Kennzeichen am Wagen sahen. So wollten sie eventuell in Richtung England oder Irland gelangen. Anstatt auf die Insel, fuhr der Lkw aber nach Osterwick. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

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