Rosendahl
Anpacken für das Kleinspielfeld

Rosendahl. Die bislang ungenutzte Fläche zwischen dem Kunstrasenplatz und der Tennisanlage im Westfalia-Stadion soll künftig von den kleinsten Fußballern genutzt werden können: Das Projekt „Kleinspielfeld“ stellte Robin Boom in der Generalversammlung des Sportvereins Westfalia Osterwick vor. „Das ist eine tolle Sache, zumal mehrere Aktive aus der Jugendfußballabteilung die Planung und Organisation übernehmen“, lobte der Vorsitzende Dieter Wilger das Engagement.

Montag, 25.03.2019, 17:32 Uhr aktualisiert: 26.03.2019, 10:34 Uhr
Der Westfalia-Vorstand mit Gästen: (von links) Bürgermeister Christoph Gottheil, Robin Boom (Projekt Kleinspielfeld), Jürgen Boll (Beisitzer), Doreen Wensing (Beisitzerin), Jürgen Patte (2. Vorsitzender), Dieter Wilger (Vorsitzender), Daniel Kramer (2. Vorsitzender), Peter Fedders (Geschäftsführer), Eike Nonhoff (Kassierer), Torsten Merschformann (Beisitzer); es fehlt Beisitzer Carlo Börnhorst. Foto: Ingo Röschenkemper

Einen festen Zeitplan soll es bewusst nicht geben, die Arbeiten laufen aber schon an. So soll die Fläche etwas vergrößert werden, indem ein Wall abgetragen sowie der Zaun versetzt und erneuert wird. „Sehr viel in Eigenleistung, wobei Spenden natürlich immer helfen“, erläuterte Wilger. Eine Fertigstellung hänge auch davon ab, wann der entsprechende Zuschuss bewilligt und der Austausch des Kunstrasenbelages erfolgen könne, machte der Vorsitzende deutlich. Denn Teile des bisherigen Kunstrasens sollen für das Kleinspielfeld verwendet werden – das wiederum soll den Trainingsbetrieb im Westfalia-Stadion weiter entzerren und zudem zu einer Schonung der anderen Spielfelder beitragen.

Gleiches gelte für die Flutlichtanlage, die am Rasenplatz installiert werden und die Ausweichmöglichkeiten auch in den dunklen Monaten vergrößern soll (wir berichteten). Bürgermeister Christoph Gottheil stellte in der Versammlung den Stand der Dinge vor – wenn die Finanzierung stehe, könne die Maßnahme für den Zeitraum Mitte Juni bis Ende Juli vorgesehen werden, damit der Rasenplatz zum nächsten Winterhalbjahr über ein Flutlicht verfügt. „Die bisherigen Strahler an der Tribüne, die die Laufbahn ausleuchten, könnten wir dann für das Kleinspielfeld verwenden“, blickte Dieter Wilger voraus.

Insgesamt wusste der Vorsitzende ebenso wie die Leiter der einzelnen Abteilungen über ein sehr aktives Vereinsleben mit 1369 Mitgliedern zu berichten. Und die werden auch künftig von einem starken Vorstandsteam unterstützt: So bestimmte die Versammlung Daniel Kramer, der das Amt bislang kommissarisch ausgeübt hatte, nun offiziell zum zweiten Vorsitzenden. Ebenfalls als zweiter Vorsitzender fungiert Jürgen Patte, der die aus beruflichen Gründen ausgeschiedene Klaudia Müller ablöst. In seinem Amt bestätigt wurde Geschäftsführer Peter Fedders. Den Posten des Beisitzers, den Daniel Kramer bislang ausgeübt hatte, übernimmt Doreen Wensing bis zur offiziellen Wahl im kommenden Jahr kommissarisch. Neuer Kassenprüfer ist Timon Schüer.

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