Billerbeck
„Serientäter“ im direkten Duell

Billerbeck/Holtwick. Die „Serientäter“ der Liga liefern sich das direkte Duell. VfL Billerbeck – Tabellenführer der Kreisliga A 2, drei Spiele und drei Siege im Jahr 2018 bei 12:2 Toren. Und SW Holtwick – seit stolzen 14 Meisterschaftsspielen ungeschlagen, zuletzt acht Siege und ein Unentschieden. „Wir haben richtig Bock auf die Aufgabe, aber auch Respekt“, sagt VfL-Trainer Steffen Szymiczek vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellenvierten morgen am Helker Berg. „Das wird eine Begegnung auf Messers Schneide.“

Samstag, 24.03.2018, 16:08 Uhr

„Aupi“, der Ballzauberer: Der Einsatz von VfL-Offensivmann Thomas Aupert (rechts) morgen im Topspiel gegen SW Holtwick steht noch auf der Kippe. Foto: Frank Wittenberg

Schade nur, dass die Billerbecker ausgerechnet vor dieser Partie zahlreiche Ausfälle zu beklagen haben. Adenis Krasnigi ist ebenso verletzt wie Leon Holtmann, Lukas Zumbülte, Max Höing und Markus Möllering. Philipp Daldrup fehlt gesperrt, Max Zumbülte und Calvin Majewski sind privat verhindert. Auch der Einsatz von Thomas Aupert ist fraglich. „Mitr bleiben noch zwölf Spieler“, schüttelt Szymiczek den Kopf. „Aber wir werden das Beste daraus machen.“

Das werden sie auch müssen, denn mit SW Holtwick gastiert eine der stärksten Mannschaften der Liga am Helker Berg. Schon im Hinspiel hat der VfL 1:2 verloren und dem Gegner damit den Startschuss zu dieser Serie von 14 ungeschlagenen Begegnungen ermöglicht. „Damals waren wir aber ein Schatten unserer selbst und haben nicht unsere Leistung erreicht“, sagt der Trainer.

Die Holtwicker haben sich mit dem lockeren 4:0 gegen GW Nottuln II für das Spitzenspiel warmgeschossen. „Die Jungs hatten richtig Spaß und haben vor allem mit einer super Passgenauigkeit geglänzt“, erklärt Johannes Dönnebrink, der sich gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Ahmed Ibrahim über eine optimale Spielvorbereitung seines Personals gefreut hat. Das werde auch diesmal wichtig sein bei einem heimstarken Gegner. „Hinten dürfen wir nichts zulassen“, betont Dönnebrink, der auf den verhinderten Tobias Kühkamp und die verletzten Timon Vierhaus und Robin Klöpper verzichten muss.

Der Bedeutung dieser Partie sind sie sich in Holtwick bewusst. Vier Punkte Rückstand bei einem mehr ausgetragenen Spiel – eine Niederlage dürfen sie sich nicht erlauben, wenn sie noch ganz oben angreifen wollen. „Wenn wir aber in Billerbeck gewinnen, können wir es richtig spannend machen“, weiß Dönnebrink – und auf einen entsprechend eingestellten Gegner richtet sich auch Steffen Szymiczek ein. „Dass wir da oben stehen, ist mit viel Arbeit verbunden, und das wird auch Sonntag nicht anders sein“, erklärt der VfL-Trainer, den die vielen Ausfälle allerdings wurmen: „Es wäre ja schön, wenn sich auch die Besten messen könnten.“ 7 Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr, Helker Berg in Billerbeck.

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