Billerbeck
Krasser Außenseiter im Westfalenpokal-Finale

Billerbeck. Die Saison in der Westfalenliga endete am Sonntag. Doch auf die Fußballerinnen aus Billerbeck wartet noch eine Sonderschicht: das Finale um den Westfalenpokal, das am morgigen Donnerstag (31.5.) am Helker Berg ausgetragen wird. Gegner ist der Regionalligist Germania Hauenhorst. Anstoß: 15 Uhr.

Mittwoch, 30.05.2018, 06:14 Uhr

Isabel Ueding (links), Leistungsträgerin beim VfL Billerbeck. Foto: Frank Wittenberg

Auf Kunstrasen spielen wir“, berichtet Trainer Walter Okon, „unser Gegner wird das gar nicht lustig finden, denn Hauenhorst hat nur einen Naturrasen.“ Doch die Billerbecker, versichert Okon, haben nicht die Finger im Spiel gehabt. „Das war ausdrücklicher Wunsch des Pokalspielleiters“, fügt er hinzu, „bei den Temperaturen wird das eine heiße Kiste.“ Okon selbst wäre auch lieber auf Rasen gegangen.

Der VfL-Coach erwartet „eine super-schwere Aufgabe“, wobei er seiner Mannschaft einen kleinen Vorteil einräumt: „Seit zwei Wochen ist Hauenhorst nicht mehr im Meisterbetrieb“, erklärt Okon, „wir dagegen hatten einen starken Auftritt gegen Borchen und einen weniger guten in Gremmendorf.“

Personell tun sich einige Fragezeichen auf. Mona Ueding hat einen lädierten Knöchel und Nicole Störmer eine angeknackste Rippe. Walter Okon hofft, dass beide einsatzbereit sind. Verzichten muss er in jedem Fall auf Angreiferin Betty Anane, die sich im Pokal-Halbfinale gegen Bökendorf das Knie verdreht hat. Ihr steht noch eine MRT-Untersuchung bevor. Sarah Hauling, die zuletzt über Hüftprobleme klagte, wird wohl wieder das Tor hüten.

Wie seine Schützlinge die Gäste-Abwehr knacken können, weiß Walter Okon auch. „Die Räume eng machen, die Bälle erobern und Tore schießen“, sagt er mit einem breiten Grinsen, „ist doch ganz einfach . . .“

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