24-Stunden-Schwimmen: 16 Teams und sieben Einzelstarter machen die Nacht zum Tage / 15 Uhr ist Schluss
240 Müsliriegel für zwischendurch

Coesfeld. Pünktlich um drei fiel gestern Nachmittag der Startschuss zum 24-Stunden-Schwimmen. „Wahnsinn“, staunte Jürgen Bertels, „alle Jahre ein tolles Bild!“ Als 16 Mannschaften und sieben Einzelschwimmer, darunter Michael Ernst, Kathrin Averkamp (beide Coesfeld) und Charline-Marie Wittkamp (Lette), durchs Wasser kraulten, war wieder der Bär los im CoeBad.

Freitag, 12.01.2018, 16:46 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.01.2018, 16:41 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.01.2018, 16:46 Uhr
Gute Laune kurz vorm Start! Die Nachwuchsgarde aus Coesfeld freut sich schon aufs 24-Stunden-Schwimmen: hinten von links: Michael Pempe, Leon Barenbrügge, Andrej Fadin, Matthias Temming; vorn von links: Lena Wewers, Rieke Dreck, Eva Weddige, Luisa Averkamp. Fotos: Ulrich Hörnemann Foto: az

Der SCC war mit drei Teams à zehn Aktiven im Einsatz. Filipe Lipaic musste leider absagen. Sandra Iking freute sich über die Unterstützung aus Lette. „Allein hätten wir sonst nur zwei Mannschaften hinbekommen“, erzählte die SCC-Trainerin, „es ist auch schwer, ein reines Schülerteam aufzustellen.“ Sie selber sei gerade mal zehn Jahre jung gewesen bei ihrer Premiere im Coebad. „Geschadet hat's mir nicht“, scherzte sie, „aber die Helikopter-Eltern sehen das heute oft anders.“ Als Pädagogin kennt sie sich aus. „Ja, die Eltern machen sich oft zu viele Gedanken“, bestätigte Klubkollege Michael Ernst, der auch Trainer ist und selber in der Einzelwertung als Titelverteidiger mitmischt, „sie unterschätzen ihre Kinder.“

Die Betreuung ist ohnehin super. Sowohl von Vereinsseite als auch von den Organisatoren. Jürgen Bertels, der in wenigen Wochen als Triathlon-Abteilungsleiter bei DJK Coesfeld-VBRS zurücktritt, hatte mit seinen Vereinskameraden alles akribisch genau vorbereitet. Dorett Ende, die jetzt in Beckum wohnt, nannte den Proviant, den sie angekarrt hatten: „20 Kilo Bananen, 19 Kilo Äpfel und 240 Müsliriegel.“ Und wer in der Nacht immer noch Schmacht hatte, musste sich nur an Peter Rauchfleisch wenden. „Ich hab' zehn Kilo Nudeln geordert“, verkündete der clevere CoeBad-Gastronom.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5419860?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947787%2F947821%2F
Verstoßen Namen an Klingelschildern gegen die DSGVO?
Faktencheck: Verstoßen Namen an Klingelschildern gegen die DSGVO?
Nachrichten-Ticker