Mathias Mester und Niko Kappel arbeiten im Auftrag der ARD
Weltmester trifft Promis in Pyeongchang

Coesfeld. Die Deutsche Bahn, treuer Partner des Olympia-Teams Deutschland und der Paralympischen Mannschaft, rollt nach Pyeongchang, Schauplatz der Winterspiele und der Paralympics. Mit an Bord: Mathias Mester! „In Pyeongchang werde ich gemeinsam mit meinem Kumpel Niko Kappel die Sportstätten besuchen und auch Sportler interviewen“, erzählt „Matze“, wie er kurz gerufen wird, „wir sind als ARD-Experten unterwegs, und die Sachen werden dann auch im Fernsehen übertragen.“

Montag, 29.01.2018, 17:14 Uhr

Ein lustiges Duo: Mathias Mester (links) und Niko Kappel. Foto: az

Die golden folierte Fernverkehrslokomotive der Baureihe 101, auf der der Schriftzug „Zeit für Gold“ in deutscher und koreanischer Sprache prangt, ist gestern pünktlich um 12.37 Uhr von Gleis 12 mit dem Berlin-Warschau-Express Richtung Polen losgefahren.

Auf den neuen Job in Pyeongchang freut er sich schon riesig. O-Ton Mester: „Das wird lustig.“ Niko Kappel, auch ein bekannter Behindertensportler, ist sein Partner. In Rio feierte Kappel den schönsten Erfolg seiner Karriere: Olympisches Gold im Kugelstoßen. „Mit nur einem Zentimeter Vorsprung“, erinnert sich Mathias Mester an den Triumph seines Kollegen aus dem Nationalteam, „wir zwei sind ein starkes Duo.“ Mester, aufgewachsen in Coesfeld-Goxel, ist 31 Jahre alt, Kappel 22. Beide sind kleinwüchsig, sportlich gesehen zählen sie jedoch zu den ganz Großen.

Mathias Mester, Olympia-Zweiter im Kugelstoßen in Peking 2008 und mehrmaliger Weltmeister im Speerwerfen, verfügt bereits über Kamera-Erfahrung. In der Reihe „Weltmester trifft . . .“ hat er im Auftrag des japanischen Automobilherstellers Toyota einige Sport-Promis wie den Turner Marcel Nguyen interviewt. Auch bei der Gala „Sportler des Jahres 2017“ in Baden-Baden war er mit dem Mikro unterwegs. Mit Richard Freitag, Dritter der Skiflug-WM 2018 in Oberstdorf, hat er sich noch kürzlich unterhalten. „Ich hab“ ihm auf die Schnelle ein paar Tipps gegeben, damit bei Olympia auch ja nichts mehr schiefgeht“, meint Mester, ein Schelm, der immer einen Witz auf den Lippen hat.

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